Quelle | Feratel |
Aglaia Szyszkowitz & Walter Sittler

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Die Veranstaltung
Andreas Isenschmids Rezension in der Züricher Zeitung vom 17. Dezember 2006: Der Roman biete „Romantik pur“, die Geschichte sei „formal schlackenlos und pfiffig“ erzählt. Glattauer erzählt mit Gut gegen Nordwind eine romantische Liebe und von den „seelischen Bedürfnissen“ unserer heutigen – wenn auch „ausgenüchterten“ – Zeiten. Glattauer versteht es, die „Unwahrscheinlichkeit der Erzählidee“, nämlich das Kennen- und Liebenlernen durch das Initial eines einfachen Tippfehlers in einer E-Mail-Adresse, als das „Natürlichste der Welt durchzuzaubern“.
Dem Autor gelinge es, den Dialog zwischen den beiden Figuren „dramaturgisch raffiniert und psychologisch hoch plausibel“ zu gestalten.
Der Roman stelle eine „minimalistische, fast stofffreie und doch jeden Augenblick quicklebendige Liebesgeschichte“ dar; der „leichte Witz“ seiner Protagonisten sei „der Witz zweier Liebender, die wissen, dass es zu den dauerhaften Belebungen der Liebe gehört, sich am Geist des anderen zu erfreuen“, was die Lektüre zu einem „ungetrübten Vergnügen“ mache.
Dasselbe gilt für die Aufführungen.
Credits:
Lesung nach der Bühnenfassung von Ulrike Zemme und Daniel Glattauer
Eingerichtet von Michael Kreihsl.
Roman erschien erstmals 2006 in Deuticke Verlag/Wien
Uraufführung des Theatersstücks: 9. Mai 2009 im Theater Josefstadt/Wien
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Am Schlossberg, 8410 Wildon, Österreich
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