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Politfilm: „Ein Viertel in unserer Stadt“ – Doku über die Chérisy-Kaserne Konstanz
Die Veranstaltung
Von der Nazi-Diktatur zum alternativen Wohnprojekt Wo einst Nationalsozialisten im Gleichschritt marschierten, existiert heute ein alternatives, selbstverwaltetes Wohn- und Arbeitsmodell. Gegründet wird das Projekt mit der Vision, eine bessere Form von Zivilgesellschaft zu entwickeln – selbstbestimmtes Leben, gemeinschaftliches Arbeiten, soziales und kulturelles Engagement liegen als Leitvorstellung in der Luft. Die Kaserne wird 1936 als militärische Einrichtung gebaut. 1945 verliert Deutschland den Krieg gegen die Alliierten, die Kaserne wird von den französischen Besatzern übernommen. Nach deren Abzug im Jahre 1978 stehen die Gebäude leer. 1983 gelingt es dem Verein Evangelische Studentengemeinde e.V. erstmalig in Deutschland, eine ehemalige Kaserne in Selbstverwaltung zivil nutzen zu können. Der Film zeigt die Entwicklung des Areals, den Einfluss des besetzten Fischmarktes in den 1970/80ern und die immensen Hürden seitens der Behörden. Er gibt einen Einblick in die kulturellen und sozialen Institutionen, sowie das Leben der Menschen vor Ort. „Ein Viertel in unserer Stadt“ beschäftigt sich mit der Frage, was von den Visionen übrig ist und welche Zukunft das Projekt hat.
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Von-Behring-Straße 6, 3334 Lindau, Österreich
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