Der Mönch erhebt sich mit 4107 Metern über Meer als zentraler Viertausender im weltberühmten Dreigestirn der Berner Alpen. Eingerahmt von Eiger und Jungfrau bildet dieser imposante Gipfel das verbindende Herzstück der drei legendären Berge und fasziniert Bergsteiger aus aller Welt mit seiner markanten Silhouette und technisch anspruchsvollen Routen.
Alpinhistorische Bedeutung
Die Erstbesteigung des Mönch gelang am 15. August 1857 den Grindelwalder Bergführern Christian Almer, Ulrich und Christian Kaufmann gemeinsam mit dem Wiener Dr. Sigismund Porges. Diese Pionierleistung markierte einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte des Alpinismus und begründete den Ruf des Berges als anspruchsvolles, aber lohnendes Tourenziel.
Vielseitige Besteigungsmöglichkeiten
Die Normalroute über den Südostgrat vom Jungfraujoch aus macht den Mönch zu einem beliebten Ziel für ambitionierte Bergsteiger. Die Route kombiniert leichte Felskletterei im rötlichen Gneis (Schwierigkeitsgrad II) mit luftigen Firnpassagen und einem spektakulär schmalen Gipfelgrat. Der Aufstieg dauert vom Jungfraujoch etwa 2-3 Stunden und bietet vielseitiges alpines Gelände. Für erfahrenere Bergsteiger bietet sich die anspruchsvollere Route über den Südwestgrat oder die technisch herausfordernde Nollen-Route an.