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Quelle: DAV Sektion Hochsauerland, Autor: Alexander Bender
Tag 1 der Rundtour - Von der Höllentalklamm über die Bergstation Alpspitz bis zum Kreuzeckhaus. Ein Tag voller unterschiedlicher Eindrücke!
Der Weg in der Höllentalklamm über Galerien, Brücken und durch Tunnels ist ein Erlebnis!
Vom Parkplatz in Hammersbach geht es auf markiertem Weg zum Eingang des engen Höllentals und zur Höllentaleingangshütte. Anschließend geht es in die Klamm, weiter bis zum Klammausgang und von dort hinauf zur Höllentalangerhütte.
Von der Höllentalangerhütte geht es auf dem rot markierten Weg bergauf in Richtung Knappenhäuser, bis man rechterhand auf den "Rinderweg" abzweigt.
Auf diesem steigt man bis zum Höllentor auf, bevor es hinunter zum Osterfelderkopf und zur Bergstation der Alpspitzbahn geht.
Dort wandert man auf dem rot markierten Weg weiter bergab, bis man auf die breite Fahrstraße Kreuzeck-Hochalm trifft. Auf dieser geht es abschließend bis zum Kreuzeckhaus.
Der Weg durch die Höllentalklamm ist gebührenpflichtig (Stand 2017):
Denkt an euren Alpenvereinsausweis.
Schwierigkeit |
schwer
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Aufstieg
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1400 hm |
Abstieg
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801 hm |
Tiefster Punkt |
Hammersbach 771 m |
Höchster Punkt |
Höllentorkopf 2106 m |
Dauer
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6:15 h |
Strecke
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11,9 km |
Kondition
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Erlebnis
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Landschaft
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Hammersbach
Kreuzeckhaus
Der Zustieg zur Höllentalangerhütte beginnt am Parkplatz in Hammersbach und führt uns durch schattigen Wald auf dem rot markierten Weg (Nr. 831A) zum Eingang des engen Höllentals. Der Weg ist ziemlich verschlungen und führt nach kurzem Anstieg zuerst zur Höllentaleingangshütte (1.004 m) und dann direkt in die Höllentalklamm. Diese ist gebührenpflichtig, Mitglieder des Deutschen Alpenverein bekommen mit DAV-Ausweis eine Ermäßigung. Durch zahlreiche Felsentunnels und Wasserfälle geht es bis zum Klammausgang.
Nach der Klamm wird der Weg etwas breiter, und wer genau hinschaut kann auf der anderen Talseite weit enfert am Gipfelvorsprung schon die AlpspiX-Plattform sehen. Der Anblick läßt deutlich erahnen, welche Steigungen und Höhenmeter der Tag noch bringen wird. Im weiteren Verlauf sehen wir auf der rechten Seite des Hammersbach ganzjährige Schneezungen, und es beschleicht einen das ungute Gefühl, dass diese in Zukunft nicht mehr ganzährig der Sonne trotzen können.
Der rot markierten Weg (Nr. 831A) durch den Talgrund und abschließend in Serpentinen führen zur Höllentalangerhütte (1.387 m) hinauf. Kurz vor der Hütte öffnet sich das Tal etwas und wir haben einen ersten Blick auf einen weiteren Höhepunkt der Tour, die Zugspitze. Da wir diese aber erst in drei Tagen erreichen lösen wir uns von dem Blick und gehen die letzten Meter zur in den Jahren 2014-2015 neu erbauten Alpenvereinshütte. Diese lädt auf der tollen Sonnenterrasse zur ersten Pause ein.
Von der Höllentalangerhütte (1.387 m) geht es links auf dem rot markierten Weg (Nr. 831A) bergauf in Richtung Knappenhäuser. Nach 30 Minuten Gehzeit und der Überquerung der zweiten Schlucht auf einer eisernen Brücke verlässt man den Weg und zweigt Rechterhand auf den "Rinderweg" ab. An dieser Stelle besteht auch die Alternative, das Kreuzeckhaus auf dem etwas einfacheren Weg über das Hufleitenjoch zu erreichen. Wir folgen dem Rinderweg und steigen in teilweise steilen Kehren bis zum Höllentor (2.090 m) unterhalb des Höllentorkopfes (2.150 m) auf. Auf den letzten Metern helfen Holzleitern am Boden in die Scharte.
Bei der Wegverzweigung am Höllentör hält man sich links und beginnt den Abstieg zum Osterfelderkopf (2.057 m) und zur Bergstation der Alpspitzbahn. Auf der AlpspiX Plattform können alle ihre Schwindelfreiheit testen und später an der Bergstation eine verdiente Pause machen.
Von dort geht es auf dem rot markierten Wanderweg, teilweise unterhalb des Lengenfelder Liftes, weiter bergab, bis man auf die breite Fahrstraße Kreuzeck-Hochalm trifft. Auf dieser wandert man das letzte Stück zum Kreuzeckhaus (1.652 m). Die Hütte bietet 48 Plätze in Form von Zimmerlagern. Gutes Essen, Abends ein wundervoller Sonnenuntergang und ein gutes Frühstück bieten die nötige Erholung für den kommenden Tag.
Mit der Bahn nach Garmisch, von dort mit dem Eibseebus nach Hammersbach.
Garmisch Richtung Grainau, Hammersbach, Höllentalklamm ist ausgeschildert.
In Hammersbach keine öffentliche Parkmöglichkeit.
Bei Anreise mit dem Auto ggf. beim Hotel/Pension, in dem ihr am Ende der Tour übernachtet, wenn es nicht sofort zurück geht.
Ansonsten in Garmisch auf dem Parkplatz der Eckbauerbahn (Kostenlos) und von dort mit dem Bus nach Hammersbach.
Volle Ausrüstung für Hüttentour notwenig.
Bitte bedenkt, dass ihr im alpinen Gelände Unterwegs seit. Wir erreichen fast 3.000 Meter Höhe. Auf dem Weg zur Zugspitze ist zu jeder Jahreszeit mit Schnee zu rechnen. In Kombination mit Wind kann es schnell sehr kalt werden!