Schwierigkeit |
mittel
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Aufstieg
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94 hm |
Abstieg
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67 hm |
Tiefster Punkt | 341 m |
Höchster Punkt | 419 m |
Dauer
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3:30 h |
Strecke
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13,7 km |
Zu den Steinbrüchen und Skulpturen
Quelle/Autor: Landkreis Roth
Die Tour
Natur und Mensch im Einklang: Auf der zwölf Kilometer langen Wanderung eifern die Kunstwerke der Natur mit denen regionaler und afrikanischer Künstler um die Wette!
Die naturbelassene fränkische Rezat, herrliche Waldstrecken und imposante Steinbrüche bilden die "natürlichen" Höhepunkte der Wanderung. Auf leicht begehbaren Wegen gelangen Sie nach Wernsbach zu den dortigen Steinbrüchen. Eine grandiose Kulisse tut sich auf mit steilen Wänden, buschbestandenen Sandflächen und Steinbögen. Diese aufgelassenen Burgsandsteinbrüche dienten früher der Natursteingewinnung, unter anderem für den Bau der Nürnberger Burg. Die Wernsbacher Steinbrüche wurden 2010 als eines der 100 schönsten Geotope Bayerns prämiert.
Darüber hinaus erwartet Sie in Wernsbach die open-air-Galerie von Into Africa. Sie zeigt zeitgenössische Steinskulpturen afrikanischer Künstler.
Autorentipp
Auf dem Rückweg über den Ort Mauk lohnt sich ein Abstecher zur „Ecce homo-Kapelle“ aus dem Jahre 1720 in Obermauk.
Info
Karte
Details
Kondition
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Erlebnis
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Landschaft
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Beste Jahreszeit
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Wegbeschreibung
Start
Parkplatz am Wasserrad (Am Bruckespan)
Ziel
Parkplatz am Wasserrad (Am Bruckespan)
Weg
Die Rundtour ist mit einer 2 ausgeschildert. Direkt vom Wasserradparkplatz führt der Weg unter der großen Brücke der Kreisstraße zum Freizeitpark Am Bruckespan und weiter entlang der Fränkischen Rezat. Am Freizeitpark können wir bei niedrigem Wasserstand die Rezat auf Trittsteinen überqueren. Wir folgen nun ein Stück dem Skulpturenweg, nach links über eine kleine Holzbrücke bis zu einem Fabrikgebäude, wo der Jägersteig nach rechts in Richtung Petersgmünd abzweigt. Wieder queren wir eine Brücke, diesmal aber über die Rednitz, die wenige Meter vorher das Wasser aus Fränkischer und Schwäbischer Rezat vereinigt.
Nach einem kurzen, steilen Stück halten wir uns links und biegen beim Feuerwehrhaus in den Wernsbacher Weg ein. Nach der Überquerung der Teerstraße beim AWO-Heim liegt eine herrliche Wanderstrecke durch den Wald bis Wernsbach vor uns. In der Ortschaft überqueren wir die Bundesstraße. Kurz nach dem Gasthof bei dem Backofen biegt der Weg nach rechts ab. An der nächsten Weggabelung geht es nach links und am Dorfweiher vorbei in Richtung Steinbrüche (an der Weggabelung bietet sich auch ein kleiner Abstecher nach rechts zum Skulpturenpark Into Africa an.).
Kurz nach dem Erreichen des Waldes muss noch einmal an einer Wegkreuzung nach links abgebogen werden, um die Steinbrüche zu erreichen. Eine grandiose Kulisse tut sich auf mit steilen Wänden, buschbestandenen Sandflächen und Steinbögen. Nach dem Durchwandern der Steinbrüche geht es nach einem Linksschwenk auf einem Schotterweg nach Mauk. Dort lädt der Waldspielplatz zu einer kurzen Rast ein. Von Mauk aus lohnt zudem ein Abstecher nach Obermauk zur kleinen Kapelle Ecce Homo (Seht her, ein Mensch). Zurück in Mauk wandern wir wieder in Richtung Petersgmünd, überqueren die B2 und folgen dem Flurweg bis zum Wald. Nach ca. 100 m gehen wir nach rechts auf einen Waldweg. Dieser bringt uns zurück zum Ausgangspunkt am Wasserrad.
Anreise
Öffentliche Verkehrsmittel
Über den Bahnhof Georgensgmünd haben Sie Anschluss an die Bahnsstrecke R6 Nürnberg - Treuchtlingen.
Anfahrt
Georgensgmünd liegt im Westen des Landkreises Roth. Sie erreichen Georgensgmünd über die Bundesstraße B2 (Nürnberg - Augsburg), Ausfahrt Georgensgmünd, und über die B466 (in Wassermungenau Richtung Beerbach einbiegen).
Parken
Parkplätze sind ausreichend Am Bruckespan vorhanden.
Weitere Informationen
Die Wernsbacher Steinbrüche: Über Jahrhunderte hatte die Bevölkerung von Mauk und Wernsbach ihr Auskommen mit der Land- und Fortwirtschaft sowie dem mühseligen Brechen der Burgsandsteinquader verdient. Sie wurden mit Pferdefuhrwerken bis ins 40 km entfernte Nürnberg gebracht. Schließlich lohnte sich der Abbau des Sandsteins nach dem Aufkommen neuer Baustoffe nicht mehr. Nur direkt nach dem Krieg brach man den roten Stein in Wernsbach noch einmal, weil man die Wernsbacher Quader für den Wiederaufbau von Kirchen usw. im zerstörten Nürnberg benötigte.
Die „Ecce homo-Kapelle“ aus dem Jahre 1720 in Obermauk: Sie steht seit 1720 zur Erinnerung an den Tod des markgräflichen Wildmeisters Matthias Rummel im Jahre 1707 durch ungarische Husaren, die er nach einem Raub verfolgte. Die Kapelle ist in Privatbesitz.
Eine Galerie unter freiem Himmel: Kunst spielt in der Gemeinde Georgensgmünd eine große Rolle. Etwa 40 Skulpturen und Künstlerbrunnen können Sie im Gemeindegebiet entdecken. Diese befinden sich an öffentlichen Stellen und sind frei zugänglich. Die genauen Standorte der Kunstwerke können sie >> hier einsehen.
Die Open-air-Galerie von Into Africa hat regelmäßig geöffnet. Zudem finden über das Jahr zahlreiche Veranstaltungen statt. Informationen bei Fritz Meyer, Wernsbach 16, 91166 Georgensgmünd, 09172 638920, info@intoafrica.de, www.intoafrica.de.
Ausrüstung
Festes Schuhwerk ist empfehlenswert. Bitte in den Steinbrüchen unbedingt Absperrungen beachten und an steilen Abhängen Vorsicht walten lassen.